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5 gute Gründe für Grenzenlos PDF  | Drucken |  E-Mail
Grenzenlos

1) die Idee: Wechselseitiges Lernen statt einseitiges Helfen

Es wäre unseriös, Freiwilligendienste als Hilfsprogramme zu „verkaufen“. Wir freuen uns sehr über die vielen idealistischen Menschen, die bei Grenzenlos anfragen, ob sie in Entwicklungsländern helfen können. Wir wissen aber auch, dass wir Europäer zuerst mal selbst eine Menge Hilfe brauchen, um uns in fremden Kulturen zurecht­zufinden. Natürlich helfen die Freiwilligeneinsätze insofern, als jede(r) Volunteer das Beste gibt, einen sinnvollen Beitrag zum jeweiligen Projekt zu leisten. Vor allem aber lernen alle Freiwilligen enorm viel, und zwar nicht nur fachlich, sondern auch sprachlich, interkulturell, und persönlich für sich. Und dieses Lernen ist beidseitig – für die Menschen in den Projekten und die Familien sind Freiwilligendienste ein Fenster zur Welt, und auch sachlich wird manches Wissen und manche Haltung ausgetauscht. Das verstehen wir unter interkulturellem Austausch, und Austausch kann wichtiger sein als „Hilfe“, weil er die Basis zur „Entwicklung von innen“ schafft.

2) der Rahmen: Trainings und Betreuung, damit du ausreichend gewappnet bist

Speziell an den Grenzenlos-Programmen ist das Angebot an Vor- und Nachbereitungsseminaren. Sie haben sich in den letzten (sechzig) Jahren für die Teilnehmenden sehr bewährt. Wir statten dich mit dem Wissen aus, das du nicht in den Reiseführern findest: welche Rolle nimmst du in der fremden Gesellschaft ein? Wie verhältst du dich so, dass du dein großes Abenteuer gesund und sicher bestehst? Welchen Hintergrund haben deine Projekte, Familien usw.? Wie umgehen mit speziellen Frauenangelegenheiten, wie verhält man sich als Fremder? Und so weiter. Die Trainingsrahmen werden in 2 Varianten angeboten, je nachdem, wieviel Vorerfahrung seitens der Teilnehmenden schon gegeben ist. Auch für einige Sprachen bietet Grenzenlos jetzt Starter-Kurse an.

Ebenso wichtig wie die Vorbereitung ist die Nachbereitung. Nach der eigentlichen Auswertung wird eine Kompetenzanalyse angeboten, durch die du für dich erschließen kannst, welche „Skills“ du gewonnen hast.

3) Unkompliziert + individuell

Wir schicken dich mit einem Grenzenlos-Programm nur dann weg, wenn es passt. JedeR unserer Teilnehmenden hat eigene Bedürfnisse. Kompromisse müssen immer geschlossen werden, aber wir kennen unsere Partnerorganisationen, die teilweise sehr unterschiedliche Inhalte anbieten und auf verschiedene Art arbeiten, und können dich sinnvoll beratschlagen, welches Programm deinen Interessen am ehesten entspricht. Wir sagen es dir auch offen, wenn keines unserer Programme wirklich passt.

Wenn ein passendes Programm gefunden ist, verläuft das Weitere so unkompliziert als möglich – das heißt, wir reduzieren den Papierkrieg auf ein Minimum und sind bemüht, die nötigen Zusagen und Bestätigungen so rasch als möglich bereitzustellen.

Die Vorbereitung besteht nicht nur aus den Informationen, die das Büro dir weitergibt, und dem Vorbereitungsseminar, sondern auch einer Auslandsberatung durch eineN RückkehrerIn. Du erhältst rechtzeitig Kontakt.

4) „Non“ Profit + Förderung lokaler Initiativen

Die Grenzenlos-Programme sind gemeinnützig. Grenzenlos selbst ist eine sogenannte „non profit“-Organisation. Das heißt so, weil niemand finanziell profitiert, sollte es Überschüsse geben: sie müssen in das Programm re-investiert werden. (Trotzdem wissen wir, dass unsere Teilnehmenden von den Grenzenlos-Programmen profitieren, also ganz „non“ profit ist es nicht).

Die Partnerorganisationen sind lokale Initiativen, die selbst einen Teil der lokalen Entwicklung verkörpern! Organisatorisch sind sie sehr verschieden strukturiert; für uns ist wichtig, dass sie zu fairen Kostenbeiträgen gute Qualität bieten, und dass alle Teilnehmenden gut aufgehoben sind.

5) Verein Grenzenlos: RückkehrerInnen bestimmen das Programm

Grenzenlos ist ein Verein, der sehr stark von „Returnees“ getragen wird. Viele RückkehrerInnen bleiben als AuslandsberaterInnen dabei, oder sie helfen bei Training mit, usw. Alle haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen von Grenzenlos sind Vereinsmitglieder und entscheiden jährlich über die weitere Programmentwicklung. Viele von ihnen werden nach einiger Zeit praktischer Tätigkeit auch in den Vorstand gewählt; der Vereinsvorstand besteht hauptsächlich aus RückkehrerInnen. Dadurch ist gesichert, dass die Interessen der Teilnehmenden an den Grenzenlos-Programmen bei der Vereinsarbeit die oberste Priorität haben!

 

Dein (Halb)Jahr in Neuseeland ab Jänner 2011!

 Dein (Halb)Jahr in
Mexiko / Kolumbien
ab Jänner 2011!

Dein (Halb)Jahr in
Uganda ab Jänner 2011!

 
 
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